Münster
„Neue Urbane Stadtquartiere in Münster“
Münster Modell Quartiere: Wachstum mit städtebaulicher Qualität
Urbanität zeichnet Münsters Innenstadt schon lange aus: Quartiere wie das Hafen-, Hansa-, Herz-Jesu-, Erpho-, Süd- und Kreuz-Viertel vermitteln durch ihre städtebaulichen Dichten, ihre Mischung von unterschiedlichen kleinteiligen Nutzungen und dort wohnenden Bevölkerungs- und Altersgruppen sowie mit ihren belebten und aktiv genutzten öffentlichen Räumen das Gefühl von Urbanität in Münsters Mitte.
Münster steht in den nächsten Jahren weiterhin vor der Herausforderung eines hohen Wachstumsdrucks und ist daher gefordert, auch in den innerstädtischen Randbereichen neue Flächen für Baulandentwicklungen in den Blick zu nehmen.
Insgesamt fünf urbane Münster Modell Quartiere werden für eine zeitlich gestaffelte Realisierung vorbereitet, um Münster zu einem Vorbild für urbane Zukunftsquartiere zu machen.
Die Entwicklung der Münster Modell Quartiere 1-5 muss mit hohen städtebaulichen Qualitäten einhergehen. Zudem müssen diese das positive Lebensgefühl und die besondere Stadtatmosphäre Münsters widerspiegeln.
Die 5 Quartiere
MMQ 1 Steinfurter Straße
Steinfurter Straße für Leben, Wohnen, Arbeiten/Technologie (ca. 50 ha)
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MMQ 2 Busso-Peus-Straße
Busso-Peus-Straße für Leben, Wohnen, Wissenschaft (ca. 18 ha)
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MMQ 3 Theodor-Scheiwe-Straße
Theodor-Scheiwe-Straße für Leben, Wohnen, Arbeiten
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MMQ 4 Nieberdingstraße
Nieberdingstraße für Leben, Wohnen, Arbeiten
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MMQ 5 Am Hawerkamp
Am Hawerkamp für Leben, Kultur, Freizeit, Arbeiten
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Der Leitgedanke für die neuen urbanen Stadtquartiere ist eng verzahnt mit verschiedenen urbanen Qualitäten, die die zukünftigen Quartiere prägen sollen. Je nach Eignung des jeweiligen Standortes gehören dazu:
- eine Verknüpfung zwischen Wohnen und Arbeiten, Forschen und Entwickeln
- eine Nutzungsmischung auf allen Ebenen: im Quartier, im Block, im Gebäude
- belebte Erdgeschosse durch Gastronomie, kulturelle und soziale Gemeinschaftseinrichtungen, Handwerk, Kreativwirtschaft und vieles mehr
- neue Wohnformen mit inklusiven Angeboten, geförderter Wohnraum, Möglichkeiten für Baugruppen und Genossenschaften, studentisches Wohnen
- ein Miteinander unterschiedlichster Bevölkerungs- und Altersgruppen
- angemessene Dichten, die sparsam mit Grund und Boden umgehen
- gemeinschaftliche Räume im Gebäude und im Quartier
- öffentliche und gemeinschaftliche Grünräume mit hoher Aufenthaltsqualität
- eine zukunftsfähige Mobilität sowie autofreies Wohnen in Teilquartieren
- klimaneutrale Quartiersentwicklung und sensibles Wassermanagement
- partizipative Prozesse und Qualitätsvereinbarungen




